Wunschliste für Windows 7
Weniger Versionen
Vista existiert in sechs Ausführungen, die sich nicht nur hinsichtlich der Funktionen, sondern auch bei der Dauer des Supports, Bezugsquellen und Lizenzrechten (Virtualisierung, Cloning). Weniger sollten auch reichen.
Bessere Wiederherstellungsfunktionen
Der Anwender von Mac OS X kann frühere Systemzustände mit der Funktion Time Machine einfach wiederherstellen, ähnlich wie man in einer Textverarbeitung Änderungen rückgängig machen kann. Wer Windows in einer virtuellen Maschine wie VMware Workstation ausführt, kann den aktuellen Zustand des gesamten Systems in Snapshots speichern und später wieder dorthin zurückkehren. Windows bietet nur die Wiederherstellungspunkte, die nur Systemdateien und -einstellungen, aber keine Benutzerdaten restaurieren kann.
Flexiblere Desktop-Symbole
Wenn man die Bildschirmauflösung verändert, werden die Icons größer bzw. kleiner. Vista zeichnet sie immer mit der gleichen Anzahl an Pixeln, etwa 256 x 256. Besser wäre es, wenn Vista immer die absolute Größe der Symbole beibehalten würde. Beim Umschalten von einer geringeren zu einer höheren Auflösung verschiebt Windows die Symbole zudem in Richtung Mitte. Wer den Papierkorb rechts unten platziert, findet ihn nach dem Umschalten von 1024×768 auf 1289×1024 weit nach innen verschoben.
Bessere Unterstützung für Virtualisierung
Desktop-Virtualisierung liegt im Trend und wird kein exotisches Thema mehr sein, wenn Windows 7 auf den Markt kommt. Deshalb bedarf es nicht nur virtualisierungsfreundlicher Lizenzen, sondern auch einiger technischer Anpassungen. Ein System, das davon ausgeht, dass es einen kompletten physikalischen Rechner zu seiner Verfügung hat, eignet sich schlecht für eine VDI. Während der Benutzer untätig ist, sollte das System nicht dazu neigen, Hardware-Ressourcen hemmungslos in Beschlag zu nehmen, etwa durch einen endlos tobenden Leerlaufprozess oder durch den Indexer der Suchmaschine. Auch das Konzept der SSID sperrt sich gegen das Streaming einer Windows-Installation.
