Paralles Virtualisierungslösung „Desktop 4 für Windows und Linux“ (ehemals Parallels Workstation) ermöglicht, ein anderes Betriebssystem in einer virtuellen Maschin zu betreiben.
Pro virtuelle Maschinen können bis zu acht virtuelle Prozessoren und bis zu 8 GB-RAM bereitgestellt werden, wenn der eingesetzte physikalische Prozessor virtualisierungsfähig ist.
Zudem beinhaltet die aktuelle Version die sogenannte „Coherence“-Funktion, die bereits vom Mac bekannt ist. Die Funktion erlaubt es, ein Fenster einer virtuellen Maschine zu „lösen“ und auf dem Hostdesktop zu verwenden. Des Weiteren kann das Gast-Betriebssystem auf Drucker zurückgreifen, die auf dem Host eingerichet sind.
Ein Datenaustausch zwischen beiden Systemen ist mittles der „Shared Folders“-Funktion möglich, regelmäßige Snapshots lassen sich mit dem „Smartguard“ erstellen.
Um Speicherplatz zu sparen, komprimiert der „Paralles Compressor“ ungenutzten Speicherplatz auf der virtuellen Festplatte automatisch.
Eine englischsprachige Version von Parallels Desktop 4 ist für 80 US-Dollar erhältlich, eine Testversion steht kostenlos auf der Webseite des Herstellers zur Verfügung.