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Tipps zur Beschleunigung von Vista

Im Vergleich zu Windows XP ist Vista ein Schwergewicht und kann den Benutzer gerade auf leistungsschwacher Hardware in Geduld üben. Das Wiki der Computerwoche enthält eine Reihe von Tipps, wie man den XP-Nachfolger auf Trab bringen kann. Microsoft hat nun selbst ein (englisches) PDF-Dokument veröffentlicht, das einige Hinweise gibt, wie man Vista beschleunigen kann. Neben viel Bekanntem finden sich dort einige nützliche Tipps, etwa zum Deaktivieren von Hintergrundprozessen und Windows-Diensten.

Exalead Desktop 4.6 durchsucht auch Notes-Datenbanken

Der französische Suchmaschinenbetreiber macht Google nicht nur im Web Konkurrenz, sondern auch bei der Desktopsuche. Die aktuelle Version 4.6 von one:desktop durchsucht eine Reihe von Datenquellen, darunter Verzeichnisse, Outlook (inkl. Express), Mozilla Thunderbird und nun erstmals auch Lotus Notes. Die Browser-Historie bleibt der Software im Gegensatz zu Google Desktop verschlossen. Die kostenlose Basisversion unterstützt 120 Dateiformate, die Professional-Variante bringt es dagegen auf 300. Letzterer bleibt es auch vorbehalten, Netzlaufwerke zu indexieren.

one:desktop

Microsoft-Tool aktualisiert Virtuelle Maschinen

Das Offline Virtual Machine Servicing Tool soll dabei helfen, die in Unternehmen zunehmende Zahl an virtuellen Rechnern zu verwalten. Aus der Sicht des Systemadministrators erfodern VMs ähnliche Leistungen wie physische Hardware. Dazu zählt vor allem das Einspielen von Fehlerbereinigungen, Service Packs oder die Aktualisierung von Virenscannern. Allerdings bleiben virtuelle Maschinen, die beispielsweise nur zur Evaluierung einer bestimmten Software eingerichtet wurden, häufig über Monate offline und sind daher für herkömmliche System-Management-Tools nicht erreichbar. Das in einer Beta-Version vorliegende Werkzeug von Microsoft aktiviert in Zusammenspiel mit dem Virtual Machine Manager 2007 (VMM) und dem Windows Server Update Services 3.0 (WSUS) virtuelle Maschinen, spielt Updates ein und fährt sie wieder herunter. Auf diese Weise lässt sich eine Vielzahl von VMs auf den neuesten Stand bringen. Das von Microsoft gewählte Verfahren ist eher ein Notbehelf, bis Tools verfügbar sind, die VMs im Offline-Modus verwalten können.

Massen-Update von VMware Tools

Die VMware Tools werden in das Gastbetriebssystem installiert und verbessern die Kommunikation mit dem Host-System (Unterstützung für Austauschverzeichnisse, Zwischenablage) und verbessern den Zugriff auf die Hardware. Die RVTools können nicht nur die Version der installierten VM-Erweiterungen anzeigen, sondern diese in allen virtuellen Maschinen auf einen Rutsch aktualisieren. Wenn es nur darum geht, die VMware-Tools-Version zu ermitteln, leistet auch Microsofts Sysinternal BGInfo gute Dienste. Es kann die Versionsnummer auf den Desktop-Hintergrund einblenden, wenn man die Informationen der betreffenden EXE-Datei ausliest.

Enterprise-Wikis benötigen Management

Der dänische Marktforscher Janus Boye untersuchte den Einsatz von Wikis in Unternehmen, die solche Werkzeuge schon relativ früh eingeführt haben. Sie könnten ihren Nutzen nur entfalten, so eines seiner Ergebnisse, wenn für das Teilen von Informationen klare Regeln definiert würden. Ein unkontrolliert wachsendes Wikis könne wegen der daraus resultierenden Unübersichtlichkeit von den Mitarbeitern schließlich gemieden werden. Die Wiki-Philosophie vertrage sich häufig nicht mit der Firmenkultur, weil das egalitäre Verfassen von Texten einem stark hierarchischen Ansatz widerspricht. Boye berichtet von Fällen, wo Wikis zum Zankapfel zwischen Mitarbeitern wurden. Solche Rahmenbedingungen verschreckten potenzielle Nutzer, wenn sie befürchten müssen, wegen ihrer Beiträge kritisiert zu werden. Die Studie erbrachte zudem, dass entgegen der allgemeinen Einschätzung, wonach Wikis einfach zu bedienen seien, Firmen ihre Mitarbeiter für den Einsatz solcher Software schulen müssten.

Vor dem Google-Deal: Salesforce wollte Zoho kaufen

Zoho Der CEO von Zoho, Sridhar Vembu, behauptet in seinem Weblog, dass Salesforce.com sein Unternehmen und dessen Online-Office in die CRM-Plattform integrieren wollte. Das Startup-Unternehmen lehnt das Angebot ab, angeblich weil die Kulturen der beiden Firmen zu unterschiedlich seien. Vembu verweist darauf, dass Salesforce rund acht Mal so viel Geld für Marketing als für Forschung und Entwicklung ausgebe. Mit diesem Modell könne er sich nicht anfreunden. Diese Entscheidung machte den Weg frei für die neue Partnerschaft zwischen Google und Salesforce.com, in deren Folge Google Docs in das gehostete CRM-System integriert wurden.

OmniFind Enterprise 8.5 sucht in Quickr und Connections

Die neueste Version von IBMs Enterprise-Suchmaschine erschließt weitere Datenquellen und läuft auf den aktuellsten Versionen von Windows Server und Red Hat Linux. Zu den frisch hinzu gekommenen Datenquellen zählen die IBM-eigenen Lotus Quickr und Lotus Connections sowie Notes/Domino 8. Zu den weiteren Verbesserungen zählt ein überarbeitetes Frontend für Endbenutzer, das auch Zugriff auf die neue Results Analysis bietet. Sie stellt die Suchergebnisse im Gegensatz zur üblichen Trefferliste grafisch dar. Dort können Anwender die Resultate der Suche weiter einschränken, etwa nach Kategorie, Datenquelle oder Sprache. Omnifind Enterprise wird im unteren Segment durch die kostenlose Yahoo Edition ergänzt.

Google Docs bald offline-fähig?

Google DocsZu den größtem Einschränkungen von Online-Office-Anwendungen gehört, dass sie eine permanente Internet-Verbindung voraussetzen. Google hatte jedoch im Mai 2007 mit Google Gears eine Technik vorgestellt, die Browser-Anwendungen offline-fähig machen soll. Allerdings setzt das Unternehmen Gears bis dato nur im eigenen RSS-Reader ein, während Konkurrenten wie Zoho die Browser-Erweiterung für den Offline-Betrieb ihrer Tools relativ schnell integrierten. Die Website Google Blogoscoped veröffentlichte nun Screenshots einer experimentellen Gears-Unterstützung für Google Docs. Demnach wird die Textverarbeitung zuerst offline-fähig werden, die Tabellenkalkulation und die Präsentationsgrafik sollen später folgen. Google nahm zu den Berichten keine Stellung, allgemein wird jedoch erwartet, dass die Online-Tools im Laufe dieses Jahres auch ohne Netzverbindung nutzbar und damit zu einer stärkeren Konkurrenz für Microsoft Office werden.

MAP 3.0 prüft PCs für Vista und Windows Server 2008

Windows Server 2008Das Tool Microsoft Assessment and Planning 3.0 ist die Weiterentwicklung von Windows Vista Hardware Assessment 2.1. Es kann in Unternehmen bis zu 100000 PCs nicht nur auf ihre Tauglichkeit für Windows Vista prüfen, sondern auch feststellen, ob sie für Windows Server 2008 und Microsofts Virtualsierungslösungen (Virtual Server, Softgrid und zukünftig auch Hyper-V) geeignet sind. Das Tool benötigt im Gegensatz zum Windows Vista Upgrade Advisor, der für Endverbraucher gedacht ist, keine lokale Installation von Software. MAP überprüft nicht nur, ob die Hardware-Ressourcen für ein Update ausreichen, sondern gibt auch Auskunft über die Kompatibilität der installierten Komponenten.

Da MAP 3.0 die PCs hinsichtlich ihrer Eignung für Vista, Server 2008 und Virtualisierungs-Software untersucht, reicht im günstigesten Fall ein Durchlauf, um Migrationsszenarien zu entwerfen. Das Tool inventarisiert die vorhandene Hardware und erzeugt Reports in Form von Excel-Tabellen und Word-Dokumenten. Im Unterschied zu Windows Vista Hardware Assessment gibt es von MAP auch eine deutschsprachige Ausführung. Derzeit liegt das Tool in einer Betaversion vor und soll Ende Februar in einer endgültigen Fassung erscheinen. Es kann kostenlos von Microsofts Website heruntergeladen werden.

Apache Lucene erscheint in der Version 2.3.0.

LuceneDas freie Suchmaschinen-Framework erhält neben zahlreichen Fehlerkorrekturen in der neuen Version auch einige neue Funktionen. Dazu zählt die Möglichkeit zu Backups zur Laufzeit, wobei wie bei Datenbanken Snapshots erstellt werden, die sich ohne Anhalten des Indexers sichern lassen. Außerdem enthält Lucene 2.3.0 ein Tool für die Diagnose und Reperatur von beschädigten Indizes. Der Indexer wurde gegenüber der Vorversion erheblich beschleunigt, allerdings um den Preis eines neuen Indexformats. Beim Update müssen daher alle Indizes neu erstellt werden. Die in Java geschriebene Software kann von der Apache-Website heruntergeladen werden. Dort findet sich auch eine detaillierte Liste der Änderungen.

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start.txt · Zuletzt geändert: 12.11.2007, 12:09 von     Nach oben
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